(Dokumentation)
Ein dokumentarisches Filmprojekt über die Realität der Wasserknappheit in Uganda. Wir begleiteten über mehrere Jahre Menschen, die täglich mit den Folgen mangelnder Infrastruktur, Klimawandel und politischer Versäumnisse konfrontiert sind. Der Film verbindet authentisches Beobachtungsmaterial mit persönlichen Geschichten und zeigt, wie Wasser über Gesundheit, Bildung und Zukunftsperspektiven entscheidet.
Für Thirst of a Nation entwickelten wir Konzept, Recherche, Kameraarbeit und visuelle Dramaturgie eines dokumentarischen Langfilmprojekts. Das Material entstand über mehrere Reisen hinweg direkt vor Ort in Uganda und verbindet dokumentarische Beobachtung mit Interviews, atmosphärischen Landschaftsbildern und narrativen Voice-Over-Passagen.
Die Produktion fand unter teilweise schwierigen Bedingungen in ländlichen Regionen Ugandas statt. Große Entfernungen, eingeschränkte Infrastruktur und wechselnde Wetterbedingungen machten Planung und Dreh komplex. Gleichzeitig war es entscheidend, sensible Themen wie Armut, Wasserknappheit und Gesundheit respektvoll und ohne stereotype Bildsprache darzustellen.
Unser Ziel war es, die abstrakte globale Wasserkrise anhand konkreter menschlicher Geschichten verständlich zu machen. Der Film sollte Aufmerksamkeit für strukturelle Probleme schaffen und gleichzeitig kulturelle Perspektiven und lokale Stimmen sichtbar machen.
Das Projekt resultierte in einem dokumentarischen Filmkonzept, das reale Erfahrungen, persönliche Geschichten und visuelle Beobachtung verbindet. Durch authentisches Material und eine klare narrative Struktur entsteht ein eindringliches Bild davon, wie zentral der Zugang zu sauberem Wasser für das tägliche Leben und die Zukunft ganzer Gemeinschaften ist.